Ausgelöst durch die Abrissgenehmigung begann die heiße Phase:
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27. April |
Offener Brief an Ministerin Ilse Brusis, Ministerium f. Bauen u. Wohnen (MBW) und Brief an Karl Ganser (Geschäftsführer IBA Emscher Park). Von der "IBA von unten" bekommt Herr Ganser ebenfalls Post. |
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29. April |
Demonstration |
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30. April |
Mailing an die lokale Presse |
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1. Mai |
Mai - Kundgebung Ebertplatz mit Stellwänden. Produktion eines Videos über Oberhausener Sozialdemokraten: Dammeyer, Schleußer, Groschek u.a. zeichnen düstere Bilder über die Zukunft der Siedlung aus Sicht der BewohnerInnen. |
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1. Mai |
Protestaktion bei der Abschlußveranstaltung der Internationalen Kurzfilmtage 1995. OB van den Mond bricht brüskiert seine Rede ab. |
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4. Mai |
Die GRÜNEN Oberhausen unterstützen den "Kampf der BewohnerInnen". |
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4. Mai |
Brief an den Mieterverem Oberhausen, sich für den Erhalt von preiswerten Wohnraum einzusetzen. |
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4. Mai |
Information des Landesvorstandes des Deutschen Mieterbundes NW, verbunden mit der Bitte, Einfluß auf den Oberhausener Mieterverein zu nehmen. |
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7. Mai |
Aktion am Gasometer Oberhausen mit den GRÜNEN und Spitzenkandidatin Höhn, damals noch Landtagsabgeordnete. |
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7. Mai |
Besuch des SPD - Familientages in den Zelten des Musikcirkus-Ruhr |
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8. Mai |
Termin mit dem Planungsdezernenten Oberhausen. Der sieht z. Z. keine positiven Handlungsmöglichkeiten. Oberstadtdirektor Drescher zieht die Sache an sich. |
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8. Mai |
Öffentliche Solidaritätsbekundungen aus Eisenheim, Gustavstraße und Dunkelschlag. |
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14. Mai |
Landtagswahl: Die Mehrheiten im Landtag ändern sich. |
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15. Mai |
Ratssitzung mit Aktueller Stunde zur Situation im Wohngebiet Ripshorster Straße auf Antrag der GRÜNEN Ratsfraktion. Der ObStd. erklärt, den Abrissantrag genehmigt zu haben. Der WDR filmt während der Aktuellen Stunde. |
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15. Mai |
Bundesweites Mailing an Presseagenturen, um die Öffentlichkeit auf den geplanten Abriss unserer Arbeitersiedlung hinzuweisen. |
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15. Mai |
Der Deutsche Mieterbund Oberhausen solidarisiert sich mit der Siedlung. |
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17. Mai |
Start der bundesweiten Postkartenaktion "Was wäre Oberhausen ohne die Ripse ?" |
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18. Mai |
Erste Resonanz von der überregionalen Presse: DieZeit, Länderspiegel, WDR, ZDF, Deutschlandradio, Deutsche Welle, Sat1 und RTL machen Vor-Ort-Termine für die Nachrichtenfeatures. |
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19. Mai |
Gespräch der RatsvertreterInnen der GRÜNEN mit Obstd. Drescher über die Zukunft der Siedlung. Hinweis auf entstehende kritische Öffentlichkeit. |
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19. Mai |
Eröffnung Gasometer Oberhausen: Protestaktion in weißen Anzügen |
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19. Mai |
Berliner Projektgruppe besucht die Siedlung |
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21. Mai |
Ausländerbeirat besucht die Siedlung und solidarisiert sich. |
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22. Mai |
Die Universität Saarland Fachbereich Soziologie (Eigenwirtschaft im Stadtteil) besucht die Siedlung, zeigt sich von verschiedenen Wohnformen beeindruckt und solidarisiert sich mit den BewohnerInnen. |
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24. Mai |
Der Pfarrer der evang. Kirchengemeinde Borbeck besucht die Siedlung und sagt Unterstützung zu. |
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26. Mai |
Frau Brusis bedankt sich für die Eingabe und bittet um eine Stellungnahme der Stadt Oberhausen. |
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26. Mai |
Ein ganzseitiger Artikel erscheint in der NRZ (Lokalteil). |
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27. Mai |
Universität des Saarlandes (Sozial- u. Umweltwissenschaften/Kuphal) und der Konservator Saarbrückens schreiben die Stadt Oberhausen an und setzen sich für die Siedlung ein. |
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27. /28. Mai |
Die SPD Oberhausen beschließt einstimmig (ohne Diskussion) auf der Bielefelder Klausurtagung, Lösungen für den Erhalt der 'Ripse' zu prüfen. |
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30. Mai |
Der Obstd. lädt zum 'Runden Tisch' in Düsseldorf beim MBW zur Klärung der planungsrechtlichen Grundlagen für die Bebauung Ripshorster Straße. |
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30. Mai |
Karl Ganser antwortet auf Anschreiben und weist auf die mögliche politische Lösung hin. Rechtliche Eingriffsmöglichkeiten sieht er nicht. |
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31. Mai |
Gespräch mit Planungsdezernent Hoefs; Vertreter des Landesvorstandes des Mietervereins sind als Berater dabei. |
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1. Juni |
Ü-Wagen Antenne Ruhr live in der Siedlung. Groschek SPD, Ziegler Thyssen, Hoefs Verwaltung, Odenthal CDU, Wilke GRÜNE als Gesprächspartner. |
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4. Juni |
Fest in Eisenheim (Unterschriften, Stellwände ...) |
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5. Juni |
'Ripse'-Filme im Altenberg-Kino, u.a eine Dokumentation Münchner Filmemacherlnnen. Ausschnitte aus diversen Filmen, in der die 'Ripse' als Kulisse diente (darunter preisgekrönte Werke). |
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8. Juni |
Das Presbyterium der evang. Luther-Kirchengemeinde solidarisiert sich mit den BewonhnerInnen. |
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9. Juni |
Artikel in der Zeit zum Thema Ripse. Titel: Bunte Gesellschaft. |
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22. Juni |
Die Evang. Arbeitnehmerbewegung Luthergemeinde solidarisiert sich mit den BewohnerInnen. |
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10. Juni |
Die AG der Arbeitersiedlungsinitiativen tagt in Oberhausen, Pressekonferenz zum Thema 'Ripse'. |
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11. Juni |
Gemeindefest der ev. Kirche Hausmannsfeld: Info Stand. |
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22. Juni |
Artikel in der Berliner Zeitung für Stadt u. Regionalplanung: Amtsgericht erläßt Urteil gegen die HausbesetzerInnen Werkstr. 14/16. |
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27. Juni |
Thyssen teilt mit, daß sie sich rechtliche Schritte vorbehält und fordert die Räumung zum 31. des Folgemonats. |
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1. Juli |
Ganzseitiger Artikel im Marabo: 'Ripse in Gefahr' |
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4. Juli |
Der Landesverband der Mietervereine und der Mieterverein Oberhausen appeliert an alle zuständigen Stellen insbesondere Stadt und Thyssen mit einem öffentlichen Brief, die Siedlung und den preiswerten Wohnraum zu erhalten. |
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14.Juli |
Noch ein 'Runder Tisch' beim MBW. Anwesend: ObStd. Drescher, Best und Ziegler (Thyssen), Krupinski (MBW) u.a.
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17. Juli |
Die ZDF Redaktion "Länderspiegel" recherchiert zwei Tage in der Siedlung. |
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21. August |
Die Jusos des Bezirks Westliches Westfalen und Niederrhein besuchen die Siedlung und sprechen sich für ein unbedingtes Erhalten aus. |
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21. August |
Solidaritätsfest mit Eisenheim. Das Fußballspiel zwischen den Siedlungen endet 14:3 für die Ripse. |
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25. und 26. August |
Jährliches zweitägiges Siedlungsfest: Motto "Ripse bleibt, Ripse lebt! Basta !" |
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24. bis 27. August |
Besuch durch eine Planergruppe der Stiftung Bauhaus aus Dessau in der Siedlung. |
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1. September |
Erneutes Gespräch beim MBW: die beteiligten Ressorts des RP, Ministerium f. Stadtentwicklung, Kultur u. Sport (MSKS). Das MBW sieht keine unbedingte Unverträglichkeit des Wohnens am Standort Ripshorster Straße vor dem Hintergrund einer Wohnbebauung 'Marina' in der Nachbarschaft des Stahlwerkes Oberhausen GmbH. Vertagung und Ortsbesichtigung in Oberhausen werden vereinbart. Der ObStd. läßt sich vertreten durch Hoefs. |
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10. September |
Stand auf dem Sommerfest der GRÜNEN. |
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18. September |
Die Ökologiestiftung NW besucht im Rahmen einer Analyse zukunftsweisender Wohnprojekte die 'Ripse'. |
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25. September |
Beratung durch ConsultTeam hinsichtlich einer Genossenschaftsgründung. |
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